Update!

Hier kommt ein "kurzes" Update!

Letzte Woche (09.06-18.06) ging es nach Dransfeld auf das Vorbereitungsseminar, den ich schon im letzten Beitrag erwähnt hatte.

Die Bildungsstätte war das Haus Hoher Hagen (s. Abb.1) auf dem Gipfel des Hohen Hagen. 

Bei dieser Einrichtung handelt es sich ursprünglich um einen ehemaligen Berggasthof von 1911. Seit 1982 jedoch wird die Einrichtung als Schullandheim und Bildungsstätte genutzt.

 

 

Die Lage ist super. Mitten im Wald mit schönen Wanderwegen. 

Wir hatten zwischen den Seminareinheiten genug Zeit, um auch mal eine Runde zu spazieren und die Umgebung zu erkunden (s. Abb.2).

 

Also verbrachte ich gemeinsam mit meinen Mitfreiwilligen die Zehn Tage in der Bildungsstätte und wir wurden in Bezug auf unsere jeweiligen Freiwilligendienste geschult (s. Abb.3, 4 und 5).

Es wurden über die Tage hin verschiedene Themen behandelt. Hier eine kurze Auflistung der Schwerpunkte:

- Motivation einen Freiwilligendienst im globalen Süden zu machen

           - Will ich weg oder will ich hin?

           - Erwartungen und Befürchtungen

           - Austausch mit Süd-Nord Freiwilligen aus den jeweiligen Projektländern

- Allgemeine Informationen

           - über ijgd (Entsendeorganisation)

           - über weltwärts

           - über die Gastländer und die Partnerorganisationen

- Geschichtlicher Hintergrund

           - Begriffsbestimmungen

           - Kolonialismus (gestern und heute)

           - deutscher Kolonialismus

- Rassismus

           - Wie funktioniert Rassismus?

           - Antirassismus und Diskriminierung (u.a. Geschlechterdiskriminierung)

           - reverse racism!

- "Entwicklungshilfe?!"

           - Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit

- Sprache und Bilder

           - Wie nutze ich Sprache und Bilder richtig?

           - Analysieren von Texten und Bildern

- Gesundheit

           - Aufklärung über Krankheiten

           - Vorbeugemaßnahmen, u.a. Impfungen

           - Verhalten im Krankheitsfall

 

Außerdem sehr sehr viel Selbstreflexion!

 


Insgesamt waren wir 20 Freiwillige (+5 Teamer*Innen), die wir vier Projektländer des globalen Südens vertreten haben, dazu gehörten neben Kenia (dort gehe ich hin), Ghana, Togo und Uganda.

 

Über die zehn Tage entwickelte sich eine super Gruppendynamik, was dazu führte, dass wir am Ende des Seminars uns nicht mehr trennen wollten. Unterschiedliche Projekte, Länder und Wege erwarten uns, so dass diese Konstellation nicht mehr stattfinden kann. Das war das traurige am Abschied.

Dennoch können wir, da kann ich glaube ich für alle sprechen, mit gutem Gewissen sagen, dass wir viele neue Eindrücke gewonnen und tolle Menschen kennengelernt haben.

Ich von meiner Seite, wünsche allen meinen Mitfreiwilligen nur das beste, sei es für den Freiwilligendienst, als auch für ihre Zukunft.

Ein großen Dank geht auch an unsere Teamer*Innen, die uns über die Woche begleitet haben.

 

Weiterhin bin ich fleißig dabei Spenden zu sammeln und seit dem Vorbereitungsseminar ist der Freiwilligendienst ein großes Stück näher gerückt. 

Aktuell kämpfe ich mich durch den Visumsantrag und den zugehörigen Unterlagen.

Bis bald.

 

In Liebe

 

Cagatay:)

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